Zusammenfassung

abstract: In diesem ersten Teil habe ich versucht zu skizzieren, was Kafka mit "innerer Wahrheit" gemeint haben könnte -- und warum ich darunter "Konsistenz" verstehen will. Ich habe dann gezeigt, welche Anforderungen ein Leser an die Konsistenz einer Erzählung stellen darf und skizziert, wie Konsistenz geprüft werden kann.

Schluss Part I

Begriffe: [Erzählung ] -> [Konsistenz, linearisierbarer Text, Ontologie, Situation]

In diesem ersten Teil habe ich versucht zu skizzieren, was Kafka mit "innerer Wahrheit" gemeint haben könnte -- und warum ich darunter "Konsistenz" verstehen will. Ich habe dann gezeigt, welche Anforderungen ein Leser an die Konsistenz einer Erzählung stellen darf und skizziert, wie Konsistenz geprüft werden kann.

Die Prüfung der Konsistenz macht ein Leser, der den Text linear liest (Konsistenz in nicht-linearisierbare Texte zu prüfen müsste prüfen, dass jede mögliche linearisierbar Lesung konsistent sei). Die Konsistenzprüfung beruht auf - Signalen, mit dem der Schreiber dem Leser über die Konstruktion des Textes, bzw. den Erzähler, den Ort und die Zeit und die Ontologie, informiert und auf - Aussagen im Text, die den Zustand von Personen, Objekten und Orten und deren Veränderungen anzeigen.

Die Darstellung ist eine Vorbereitung auf eine Übersetzung der Anforderungen im Hinblick auf die Konstruktion einer algorithmischen, automatischen Überprüfung.

Im zweiten Teil wird eine weitergehende Formalisierung aufgenommen und in Schritte zerlegt, die möglichst aus bestehenden Werkzeugen zusammengesetzt werden können. Ziel wird sein, zu erkennen, welche Teile einer Konsistenzprüfung leicht realisierbar sind und zu erkennen, ob sich die Realisierung lohnt.

Wir hoffen auch, durch die Prüfung existierender Texte zu erkennen, welche Konsistenzregeln von Autoren oft (absichtlich oder unabsichtlich) verletzt werden.

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